Mittwoch, 30. April 2014

Skull-Tasche Juniz oder made4boys-challenge

Ich habe ja bei der Verlosung von made4boys einen gestickten Skull gewonnen - da war der Ansporn natürlich hoch, auch bei der Skull-Challenge mitzumachen. Und -  es war eine echte Herausforderung - zeitlich - vor den Osterferien war nichts drin, in den Osterferien mit allen Kindern auch nicht und dann waren wir noch eine Woche weg. Blieben also inklusive heute noch drei Tage drei Vormittage mit ein bisschen Zeit. War auch ein super Plan, einen noch nie genähten Schnitt dafür herzunehmen ;-) Aber - es ist vollbracht und das große Freudenkind ist von seiner neuen Tasche sehr begeistert.


Ich habe das Schnittmuster auf 70% verkleinert und den Taschenkörper aus stabilem Wollfilz genäht.
Vorne und hinten habe ich je eine Tasche über die ganze Breite gewählt (Unterteilungen braucht der Große an seiner Tasche noch nicht und noch mehr Taschen auch nicht - sonst gibt es zu viele Möglichkeiten, Dinge nicht mehr zu finden ...). Außerdem habe ich eine Innentasche mit Reißverschlussfach genäht (für Schlüssel und Geld).

Bei der Innentasche hatte ich die spontane Idee, einen silbernen Stoff zu verwenden, da ich dachte, dass gefällt dem Großen sicher gut (Volltreffer). Allerdings wie das mit spontanen Ideen während des Nähens bei mir ist - ich werkele drauf los, wo denken angebracht wäre ... Eine Verstärkung des Stoffs wäre hier gut gewesen und so ist sie etwas krumm und hat ein paar Fältchen, wo keine hingehören. Zu dem Zeitpunkt hatte auch das jüngste Freudenkind keine Lust mehr, alleine zu spielen, also nähten wir "zusammen". Geht ganz prima, mit einer kleinen, neugierigen Helferin auf dem Schoß, die sich mächtig für die Tasten und Rädchen der Nähmaschine interessiert ... schmunzel. Den Taschenrand wollte ich dann doch wieder alleine nähen und habe sie - zugegebenermaßen - mit Smarties bestochen. Dann hat sie die Filzstifte des Großen entdeckt - und ich konnte sogar noch ein Auto als Taschenbaumler nähen. Allerdings war ich dabei etwas abgelenkt, denn Filzstifte in den Händen einer munteren 16-Monate alten Entdeckerin ... nun ja, benötigen, sagen wir, etwas mehr Aufmerksamkeit ;-)

Ging aber alles gut (außer Händen und Armen ist nichts bunt) und ich konnte mich dem Schultergurt widmen. Für den habe ich schlussendlich nur einen alten Jeansgürtel von mir recycelt und an die Ringe geknotet. Oben habe ich ebenfalls einen Knoten reingemacht - sieht cool aus und lässt sich prima in der Länge variieren.

So, und hier das Werk in größeren Bildern:






Und jetzt schnell ab zur made4boys-challenge - morgen wird abgestimmt! Drückt mir die Daumen (oder stimmt mit ab) - es gibt nämlich ganz tolle Preise zu gewinnen!

Seid herzlich gegrüßt!


Montag, 28. April 2014

Frühling, Sonne, Ferien

Hier war es etwas ruhiger, da wir Ostern und die gemeinsamen Ferientage sehr genossen haben. Wir haben meine Eltern besucht und die Kinder haben den großen Garten von Oma und Opa unsicher gemacht. Ich habe Frühlingsmomente mit der Kamera eingefangen und während es gerade bei uns regnet, hole ich die Sonne ins Zimmer zurück.

Kommt mit auf einen Frühlingsspaziergang!








Bald gibt es auch wieder Genähtes - ich sage nur made4boys challenge - ich gebe mein Bestes, um meinen Beitrag bis Mittwoch fertig zu haben! Aber heute stehen noch Zahnarztbesuch und Schwimmkurs an ... ach und Hausaufgaben gibt es ja ab heute auch wieder ... Ich kann euch gar nicht sagen, wie ich die Schulferien genieße - vor allem, dass es keine Hausaufgaben gibt ;-)

Genießt die Sonne, wo sie scheint oder freut euch über den Regen, wo es regnet (hier war es dringend nötig).
Seid herzlich gegrüßt!

Donnerstag, 17. April 2014

Heute geht´s RUMS - Backtag

Bei uns sind Osterferien, da steht die Nähmschine gerade meistens leider still. Dafür haben wir gestern umso mehr gebacken - und da Backen für mich entspannend, bestätigend, lecker, wunderbar und vor allem mit einem tollen Ergebnis gekrönt ist, darf meine Backladung zu RUMS.
Und wer noch auf die Schnelle ein paar leckere Ostermitbringsel braucht, seien diese Leckereien hier ans Herz gelegt - zügig gemacht und sehr lecker!

Ich fange an mit Grissini - schon sehr gut im Italienurlaub, aus der eigenen Küche aber unübertroffen.



Füe den Hefeteig müsst ihr etwas Zeit zum Gehen einplanen, die Herstellung der Grissini geht dann recht schnell. Das Rezept stammt aus dem sensationell tollen Backbuch "Backen mit Leila Lindholm":

Für diejenigen, die es über Ostern (oder sonst auch) lieber süß mögen, hier ein sehr leckeres Rezept für Quarkhasen:
RUMS stimmt sogar - ich hatte zweifache weibliche Unterstützung: Die Mittlere hat alle Hasen, Igel und Schnecken ausgestochen - und die Jüngste hat zu meinem großen Erstaunen nicht den ganzen Teig aufgegessen, sondern tatsächlich ihr Teigstück auch ausgestochen und ausgewellt ...



Das Rezept stammt von einer Nachbarin, die wiederum hat es von Chefkoch. Ich habe den Quark nicht über Nacht abtropfen lassen, sondern einfach nach dem Rühren etwas mehr Mehl hineingetan, bis die Konsistenz des Teiges gestimmt hat - schmeckt trotzdem klasse! Oder ihr reduziert die Milchmenge, da der Quark ja noch Flüssigkeit enthält. Das Rezept ergibt wirklich viele Hasen (Igel, Eichhörnchen, Schnecken ...), für eine kleinere Familie könnte es also auch die Hälfte des Rezeptes tun.

Und zu guter letzt noch ein dicker RUMS - ein selbergebackenes Brot! Ich freue mich immer noch unglaublich, dass meine Brotbackerei so gut funktioniert. Ich habe in den letzten zwei Wochen kein Brot (und keine Brötchen) mehr gekauft, sondern nur noch selber gebacken und das Ergebnis war jedes Mal spitze. Hier also das Buttermilch-Brot aus diesem sehr empfehlenswerten Buch.


Und noch viel mehr RUMS findet ihr wie immer hier.

In der nächsten Woche bleibt es hier sicher ruhiger, denn wir haben alle Ferien und wollen viel miteinander unternehmen und natürlich an unserem Stelzenhaus weiterwerkeln.

Ich wünsche euch frohe Ostern und gute Erholung!


Samstag, 12. April 2014

Meine 12 von 12 im April

Meine 12 von 12 stehen heute ganz im Zeichen eines besonderen Hausbaus, aber seht selbst:

Als das jüngste Freudenkind und ich uns aus dem Bett erheben, ist es 8:30 Uhr - eine sehr angenehme Zeit, um aufzustehen, vor allem wenn die Nacht oft unterbrochen wurde ...


Draußen wird jedoch schon lange und fleißig gewerkelt. Unsere beiden Handwerker arbeiten am Fundament für - wird noch nicht verraten ;-)


Der Paketbote bringt eine Riesenüberraschung für den Großen. Er hatte verschiedene Firmen in der Umgebung angeschrieben, ob sie beim Maus-Türöffnertag mitmachen (wer das noch nicht kennt, unbedingt mitmachen bzw. hingehen).Das große Freudenkind freut sich riesig über das Paket mit Kappe, Frisbee, Fachlektüre (für Feuerwehrfans wie er einer ist) und einer Einladung extra für ihn zu einer Betriebsbesichtigung! Und ich freue mich mit ihm!


Mit dem neuen Füller wird gleich nach dem Frühstück ein Dankesbrief  geschrieben - das will er unbedingt und das kann ich nur unterstützen. Klasse!


Jetzt geht es aber wieder mit dem Hausbau weiter - wie gut, dass sich jemand zum Schrauben sortieren gefunden hat - lach!


Na, könnt ihr schon erraten, was es wird? Jetzt gilt es, die Basis genau auszurichten. 


Bei herrlichem Wetter mache ich mich mit den beiden Mädels auf zum Künstlermarkt, der dieses Wochenende bei uns stattfindet. Wir wohnen in einer Kleinstadt mittendrin und ich genieße es immer wieder, von unserem Haus durch den kleinen Park in die Innenstadt zu laufen.


Nachdem wir viele wunderhübsche Sachen bestaunt haben, ist es Zeit für ein Eis (man beachte die neue Kappe, die der Große netterweise gleich seiner Schwester ausgeliehen hat, die ihre nicht finden konnte).


Und als wir wieder da sind, ist die Jüngste im Kinderwagen eingeschlafen und ich kann auch etwas auf der Baustelle mit anpacken. Juchhuu, unser Stelzenhäuschen nimmt Formen an! Und das ordentliche Fundament ist wichtig, weil unter das Stelzenhaus unser Fahrradabstellplatz kommt, Unser Grundstück ist so klein, da muss jede Lücke genutzt werden. Zum Beispiel für ein Stelzenhaus und einen Riesensandkasten, grins.


 Der erste Rhabarberkuchen für dieses Jahr für die kleinen und großen Bauarbeiter, Schraubensortierer und Handlanger findet reichlich Zuspruch (als ich das schreibe, ist er schon fast weg).


Jetzt noch die Dachpappe drauf und das Richtfest kann kommen.


Morgen gibt es noch etwas zu tun (und übermorgen und überübermorgen ...), aber wir sind mit unserem Tagwerk sehr zufrieden. Morgen werden wir tatsächlich ein kleines Richtfest mit den Nachbarn feiern, am Montag Farbe kaufen und in der nächsten Woche (bzw. nächsten Wochen) unser Spiele-Stelzenhaus verschönern und einrichten. Ich werde im Blog berichten und zeigen, wie es weitergeht, also - stay tuned!


Und jetzt neigt sich ein wunderschöner 12. April dem Abend entgegen. Danke!

Und wie viele andere heute ihren Tag durch die Linse gesehen haben, könnt ihr wie immer hier sehen.

Und für alle Blogleser gibt es hier noch einen besonderen Freudenkind-Rabattcode. Wer Osterrabatt2014 bei mir im Dawanda-Shop eingibt, bekommt 12% Rabatt exclusiv!

Seid herzlich gegrüßt!

Dienstag, 8. April 2014

Tutorial: Stufenrock nähen

Zumindest bei uns ist heute Regenjackenwetter, aber die Sonne wird uns sicher bald wieder erfreuen. Eigentlich perfektes Wetter, um drinnen einen luftigen Stufenrock für Sonnenscheintage zu nähen!

Heute zeige ich euch, wie ihr einen schnellen Stufenrock - auch Mädchentraum genannt - näht ;-)
Ihr könnt alle Schritte auch mit der Nähmaschine nähen. Eine Overlock macht es an manchen Stellen etwas schneller, ist aber nicht nötig. Außerdem ist es nicht nur ein schnelles Nähprojekt, sondern auch absolut anfängertauglich. Und es ist bestens geeignet, wunderschöne Webware zu vernähen.
Zwei Beispielröcke hatte ich euch ja schon hier und hier gezeigt. Lasst euch also von eurem Stoffschrank inspirieren oder fragt eure wilden Prinzesinnen und mutigen Piratinnen, welche Stoffe sie auf ihren Abenteuern begleiten sollen.
Mir ist wichtig, dass Kinderkleidung vor allem kindertauglich ist und jedes Spiel mitmacht. Der Stufenrock ist also genauso geeignet, um auf Bäume zu klettern, im Matsch zu spielen wie auf Omas Geburtstag zu gehen. Klar kommt es auf die Stoffwahl an (in weißem Batist lässt sich zwar auch super matschen, nur die Geburtstagstauglichkeit ist dann nicht mehr gewährleistet ...), der Schnitt macht auf jeden Fall alles mit.
Ich bin ein großer Fan von praktischen "über-die-Knie-Leggins", damit die Stürze im Sommer etwas glimpflicher ablaufen. Daher nähe ich immer einen Schwung Ringel- und Unileggins zu den Röcken dazu (so wie hier zu sehen).

Genug der Vorrede, jetzt legen wir los!
 

Der Rock kommt ganz ohne Schnittteile aus, da er nur aus unterschiedlich breiten und langen Bahnen besteht. Bevor ihr zuschneidet, geht es daher ans Messen und Rechnen.

Ich zeige es euch am Beispiel eines knielangen Rockes in der Größe 116 für Webware, die ca. 145 cm breit liegt:
- Ich messe das Kind von der Taille bis zum Knie, das ergibt die fertige Gesamtlänge des Rocks, das sind bei mir 32 cm.
-  Ich möchte einen 3-Bahnen-Rock nähen, also teile ich die Gesamtlänge durch 3, das ergibt folgende Länge für die fertigen Rockbahnen: oben 10 cm, Mitte 11 cm, unten 11 cm.
- Zu den Endmaßen rechne ich jetzt die erforderlichen Nahtzugaben hinzu.
Oben möchte ich ein Gummiband einnähen, das 2,5 cm breit ist, außerdem brauche ich noch ca. 0,75 cm NZ, um die obere Stoffbahn an die mittlere zu nähen. Daher ergibt sich eine Gesamtbreite für die obere Stoffbahn von 10 cm + 2,5 cm + 0,75 cm = 13,25 cm (das runde ich auf 13,5 cm auf).

Für die mittlere Stoffbahn rechne ich lediglich oben und unten 0,75 cm NZ hinzu; das ergibt eine Gesamtbreite von 11 cm + 0,75 cm + 0,75 cm = 12,5 cm

Bei der unteren Stoffbahn müsst ihr vor dem Zuschneiden entscheiden, wie ihr den Saum gestalten möchtet: Versäubert ihr (mit der Overlock oder einem Zickzackstich) und näht ihr den Saum einfach um (ca. 2,5 cm NZ? Oder versäubert ihr nicht und möchtet den Saum zweifach umgeschlagen feststeppen (ca. 1,5 + 2,5 cm = 4cm NZ)? Oder gestaltet ihr den Saumabschluss mit einemSchrägband (keine NZ)?
In meinem Beispiel verwende ich ein Schrägband, daher gebe ich nur oben 0,75 cm NZ hinzu und erhalte eine Stoffbreite von 11,75 cm (und runde auf 12 cm) für die untere Stoffbahn.

Ihr habt jetzt für jede Stoffbahn die Breite ermittelt.

- Für die Länge der Stoffbahnen gehe ich der Einfachheit halber folgendermaßen vor:
Die obere und die mittlere Stoffbahn schneide ich auf die volle Stoffbreite zu.
Für die untere Stoffbahn wähle ich die doppelte Stoffbreite. Den unteren Streifen muss ich also zweimal zuschneiden.

Zum Zuschneiden falte ich den Stoff sauber und lege ihn vierfach übereinander. dann schneide ich ihn mit Rollschneider und Lineal zu. Wen ihr die vier Stoffbahnen übereinander legt, sieht es aus wie in Bild 2 (hier haben allerdings der obere und der untere Streifen schmalere Breiten).



 Jetzt geht es ans Kräuseln und Nähen. Ich erledige das dank meiner persönlichen "Nährevolution" (dem Kräuselaufsatz) in einem Arbeitsschritt. Es ist natürlich auch möglich, das ohne dieses nette Gadget zu tun. Vor ein paar Tagen habe ich bei Rapantinchen das tolle Tutorial zum Kräuseln entdeckt, da verweise ich euch einfach drauf. Und bei Farbenmix gibt es hier ebenfalls Anleitungen dazu.

 Wenn ihr gekräuselt (und aneinandergenäht) habt, schneidet einfach den überschüssigen Stoff der oberen Stoffbahn ab.


Jetzt steppt ihr mit dem Geradstich der Nähmaschine die Naht von außen knappkantig fest.


Die dritte Stoffbahn wird jetzt aneinandergenäht und ebenfalls an der Nahtstelle von außen knappkantig abgesteppt.


 Jetzt wird die dritte Bahn an die mittlere "genähkräuselt" bzw. erst gekräuselt und dann festgenäht.

 Und wieder knappkantig absteppen. Jetzt steckt ihr den Rock wie in Bild 12 zusammen. Im Idealfall treffen die beiden Nähte und alle drei Bahnen sauber aufeinander ;-) Diese Naht näht ihr jetzt mit dem Overlockstich oder mit dem Geradstich der Nähmaschine (näht ihr mit der Nähmaschine, müsst ihr noch die Naht versäubern).



Bei mir passen die Nähte nicht, sondern sind verrutscht, als ich mit dem jüngsten Freudenkind auf dem Schoß versucht habe, die Naht zu nähen (und es gleichzeitig davon abgehalten habe, alle Regler zu verstellen). Sollte es bei euch passen - super! Wenn nicht, macht das nichts, denn es fällt später überhaupt nicht auf. Aber ob passend oder nicht - Naht jetzt noch mit Geradstich absteppen.


 Jetzt kommt ihr schon zum Saum. das ist eine gute Gelegenheit, den Rock der späteren Trägerin anzuprobieren bzw. auf ein gut passendes Teil derselbigen zu legen. Ist er zu lang, könnt ihr jetzt noch kürzen. Ist er zu kurz, könnt ihr eine weitere Bahn annähen oder den geplanten Saumumschlag canceln und stattdessen ein Schrägband wählen.
In Bild 14 nähe ich ein Schrägband an. Ich habe hier die Nähmethode für Faule gewählt. Wie man es richtig macht, könnt ihr hier bei Farbenmix anschauen.

 Wenn ihr die spätere Trägerin sowieso gerade da habt, könnt ihr auch noch eben den Gummi für die Taille abmessen. Als Faustregel nimmt man den Taillenumfang und zieht davon 1/3 ab. Messt aber unbedingt am Modell, denn die Länge hängt stark von der Beschaffenheit des Gummis ab.
Ihr könnt als Alternative natürlich auch ein Jerseybündchen annähen (dann braucht ihr oben auch nur eine NZ von 0,75 cm).


Das Gummiband näht ihr mit einem Zickzackstich überlappend zu einem Ring zusammen. Achtet dabei darauf, dass der Gummi nicht verdreht ist. Dann versäubert ihr die Kante der oberen Stoffbahn.


 Enspurt: Jetzt markiert ihr auf dem Gummiband und auf dem Rock jeweils die Kreisviertel und steckt an den Markierungen das Gummiband auf die linke Stoffseite, klappt den Stoff darüber und steckt alles fest (hier geht´s zur Farbenmix-Anleitung zum Bündchen nähen). Nun noch das Gummiband und den Stoff mit einem Zickzackstich gedehnt (!) steppen und - voilà - fertig ist der Stufenrock!

Alternativ könnt ihr natürlich auch nur zwei Stoffbahnen verwenden, wie ich das hier beim Birnenrock getan habe. Oder ihr möchtet einen langen Rock nähen, dann schneidet ihr die Bahnen breiter zu oder näht noch eine vierte Bahn dran. Oder ihr näht den Rock für euch - dann müsst ihr allerdings die Länge der Stoffbahnen anpassen - das Prinzip bleibt aber immer gleich.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nähen! Aber Achtung - der schnelle Stufenrock hat Suchtpotential!
Und wenn ihr Fragen habt, könnt ihr euch gerne an mich wenden.

Leider existiert kein Foto des fertigen Rocks, da er schneller als ich schauen konnte, zur besten Freundin des mittleren Freudenkinds verschwunden ist ;-)

Trotzdem wandert der Rock bzw. das Tutorial jetzt zum Creadienstag, zu Meitlisache und zu Kiddikram.







Freitag, 4. April 2014

Freutag - ein leckerer Hefezopf und ein cooles Shirt

Heute zeige ich schon wieder etwas Gebackenes - und damit die stoffinteressierten Leser unter euch nicht zu kurz kommen, gleich auch noch ein Shirt!

Meine Woche bietet mir ja viele Freugründe - das ist ja schon ein Freugrund an sich. Das erste Highlight diese Woche habe ich aber schon gestern geRUMSt - mein erstes von mir selber gebackenes Brot. Ich habe mich gestern gleich noch auf ein weiteres Rezept dieser genialen Seite gestürzt und Hefezopf gebacken. Das habe ich zwar davor schon x-mal, aber er war doch nie so locker und mir eigentlich immer zu "hefig".
Und hier ist er jetzt, nach dem klasse Rezept:


Hätte ich ihn ordentlich gehen lassen und bei all dem Kinder-Küche-wir-haben-Hunger-was sollen-wir-spielen-Kleinkind-Multitasking das Rezept ordentlich gelesen, wär er sicher noch fluffiger geworden. Das hat ihm aber offensichtlich nicht wirklich geschadet, denn beide Hefezöpfe sind schon aufgegessen!
Ich habe heute aber schon einen neuen Vorteig angesetzt und werde morgen "richtig" backen. Wer jetzt auch Lust bekommen hat: Ihr müsst bei dem Rezept heute schon den Vorteig ansetzen, um morgen backen und essen zu können - das ist ratzfatz gemacht und dauert nicht mal zwei Minuten - also los!

Ein weiterer Freugrund ist dieses Shirt. Ein Freund des Großen wünscht sich jedes Jahr zum Geburtstag etwas Genähtes von mir - allein das finde ich ja schon echt schön. Jetzt ist er gestern acht geworden und da muss es ja schon etwas cooler sein. Stoffe gewälzt (Swafing/Farbenmix), Appli überlegt, großes Freuenkind befragt - genehmigt:


Shirt Moritz (Schnitt Frau Liebstes) ohne Schulterpassen und als T-Shirt ganz schlicht mit roten Akzenten. Die Appli ist aus einer Ottobre, und damit es nicht ganz so langweilig ist, wiederholt sich das "x" auf den beiden Ärmeln.


Hinten noch ein bisschen "Jungs-Glitzer" (von Farbenmix) und Covernähte an Ärmel und Saum und fertig ist das coole Shirt für "Große".


Dem Beschenkten hat es gefallen und das freut wiederum mich sehr!

Das Shirt wandert zu Kiddikram und made4boys und alles in allem zum Freutag.

PS: In meinem Dawanda-Shop gibt es noch bis Sonntag 12% Rabatt - viele schöne Ostergeschenke warten dort auf euch!

Donnerstag, 3. April 2014

RUMS - mein erstes Brot!

Heute RUMSe ich mal wieder mit. Und zwar nicht mit etwas Genähtem oder Gebasteltem, sondern mit etwas Gebackenem: meinem ersten eigenen Brot! Okay, natürlich habe ich es nicht alleine aufgefuttert. Aber ich will schon so lange selber Brot backen und jetzt habe ich mich ran getraut. Und weil es m e i n Projekt ist, darf es auch zu RUMS. Uns hier ist das Prachtstück:


Für die erfahrenen Brotbäckerinnen unter euch ist das sicher nichts Großes. Ich backe auch gerne und viel, aber an Brot hatte ich mich bisher noch nicht rangetraut. Aber wie das so ist: Hat man ein Thema im Kopf, stößt man im Netz doch überall drauf. Und nachdem ich von hier eine so nette Aufmunterung bekam und einen tollen Blogtipp (sensationell!), habe ich mich rangewagt. Erst einmal ohne Sauerteig, denn der braucht noch eine Weile - aber angesetzt habe ich ihn schon. Jetzt kennt meine Brotbackeuphorie nämlich kein Halten mehr ;-)
Und wer auch so etwas Leckeres backen will, nach diesem Rezept ist das Bauernbrot entstanden.

Ich halte euch auf dem Laufenden, was meine Backerfolge so machen - heute ist erst einmal ein Hefezopf nach diesem Rezept dran.

Und mehr Selbstgemachtes gibt es heute wieder bei RUMS!


Dienstag, 1. April 2014

Stoffrestrecycling oder Geschenkband am laufenden Meter


Geht es euch auch so? Geschenkband braucht man immer, aber selten habe ich Passendes da. Aus der Not habe ich bei der letzten Einpackaktion eine Tugend gemacht und habe auch noch eine gute Möglichkeit gefunden, die langen unbrauchbaren Jerseyröllchen zu verwenden.


Ich habe einfach alle Reststücke so geschnitten, dass ich schmale Röllchen "ziehen"  konnte und so lange aneinandergeknotet, bis ich die passende Länge für das Geschenk hatte.


Jetzt habe ich auf meinem Krimskramstisch Zuschneidetisch eine kleine Schale stehen und bei jedem Nähprojekt produziere ich gleich aus den Jerseyresten Geschenkband. So habe ich immer einen Vorrat. Und da ich ja auch viel Genähtes verschenke, passt Stoff als Verpackungsmaterial ganz wunderbar.

Wenn ihr eure Jerseyrestchen auch so upcyceln wollt: Besonders gut eignen sich garngefärbte Jerseys, da sie ja von beiden Seiten farbig sind.

Meine kleine Upcycling-Idee geht jetzt zum Upcycling-Dienstag und zum Creadienstag.

Und versprochen: Das Rock-Tutorial ist in der Mache!